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Nachrichten vom Strommarkt


Stromkunden könnten bis 500Mio. Euro sparen



Deutsches Stromnetz der 4 großen Netztbetreiber

Stromverbraucher würden mehrere hunderte Millionen Euro bei Ihren Stromkosten einsparen können, würden nur die Netzentgelte einer effizienteren und konsequenten Regulierung unterliegen.

LichtBlick, der Öko-Stromanbieter aus Hamburg fordert eine Neuregelung des Stromnetzes für Deutschland. Dies müsse unabhängig und kostensparend sein.

Bisher ist das deutsche Stromnetz in 4 verschiedene Regelzonen aufgeteilt. Diese Trennung müsste aufgehoben werden und durch einen einzigen Stromnetzbetreiber gebündelt werden.
 „Wir haben immer noch vier große Regelzonen und über 800 lokale Netzbetreiber.
Das ist eine teure und unnötige Kleinstaaterei auf Kosten der Stromverbraucher“, berichtet Gero Lücking, ein Mitglied der LichtBlick-Geschäftsführung.
Der deutsche Strommarkt sei so unnötig kompliziert gehalten und nicht mehr Zeitgemäß.

Würde man die Stromschwankungen durch die Ausgleichsenergie neu regulieren,könnten pro Jahr bis zu 500 Millionen Euro an Stromkosten eingespart werden.

„Das Festhalten an vier Regelzonen kostet die Verbraucher Jahr für Jahr hunderte Millionen Euro. Den Profit streichen die Stromnetzbetreiber EnBW, Vattenfall, RWE und Eon ein“, fügt Herr Lücking vom Stromversorger Lichtblick hinzu.

Die Stromkunden sind sofort spürbar von einer erhöhung der Netztnutzungsentgelte betroffen, diese Erhöhung wurde am Anfang des Jahres von der Bundesnetzagentur genemigt.
Zwischen 13-30% Prozent wurden die Gebühren für die Übertragungsnetze von den 4 großen Energiekonzernen erhöht.

Weitere mehrkosten werden auch bei den regionalen Stromnetzen der Stadtwerke auf die VErbraucher zu kommen. Die Stromversorgern Eon Hanse, Eon Bayern und Eon Edis erhöhen die Verteilnetz-Gebühren merklich zwischen 12,8 und 23,5 Prozent.
Dies wird der Stromkunde zu spüren bekommen, da die Netznutzungsentgelte knapp 30% des aktuellen Strompreises ausmacht.
Dadurch werden für die Verbraucher die strompreise aus den genannten Eon-Verteilnetzen zwischen 20 und 44 Euro steigen.

Herr Lücking kretisiert: „Die von der Bundesnetzagentur genehmigten Preissteigerungen fressen die Entgeltsenkungen der letzten Jahre wieder auf“
„Die Verlierer sind einmal mehr der Wettbewerb und die Verbraucher.
Die Regulierungsbehörde müsse die von den Netzbetreibern beantragten Kostensteigerungen kritischer prüfen. Die Anreize, die Netze effizienter zu betreiben, müssten erhöht werden."

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