1. Welcher Stromanbieter ist zuständig, wenn der Anbieter oder der Stromtarif nie gewechselt wurde?
Sie sind automatisch in der Grundversorgung und werden vom örtlichen Stromversorger (z. B. Stadtwerke) beliefert. In diesem Fall befinden Sie sich im jeweils teuersten Tarif. Gerade hier kann durch den Wechsel zu einem anderen Stromanbieter oder auch der Wechsel des Tarifes eine Menge Geld eingespart werden.
2. Wie werden die zukünftigen Abschläge errechnet?
Die zukünftigen monatlichen Abschläge errechnet Ihr neuer Stromversorger anhand Ihres letzten oder geschätzten Jahresverbrauchs. Der hierdurch errechnete Jahresbeitrag wird durch 11 Monate dividiert.
Mit der Jahresabrechnung wird Ihr tatsächlicher Stromverbrauch berechnet und beglichen. Sollten Sie weniger Strom verbraucht haben, bekommen Sie Geld zurück bzw. eine Gutschrift. Sollten Sie jedoch mehr Strom verbraucht haben, müssen Sie nachzahlen.
Falls Ihr Stromverbrauch stark abweicht, wird der monatliche Abschlag entsprechend nachgebessert.
3. Was bedeutet Ökostrom?
Ökostrom ist eine Stromart, die aus natürlichen Ressourcen bzw. regenerativen Energien gewonnen und hergestellt wird.
Zu den regenerativen Energien zählen:
- Biomasse
- Sonne
- Wasser
- Wind
Weitere Begriffe für Ökostrom:
- grüner Strom
- Naturstrom
- sauberer Strom
4. Was ist ein Netzbetreiber und was macht dieser?
Ein Netzbetreiber ist der Betreiber von Netzen, in diesem Fall von Stromnetzen zur Elektrizitätsversorgung. Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes zuständig. Er betreibt, plant, kauft, erhält und optimiert dieses Netzwerk.
5. Was macht die Bundesnetzagentur?
Die Bundesnetzagentur sorgt für die Energieregulierung (Überwachung der Betreiber von Energieversorgungsnetzen), die Einhaltung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)und ihrer Verordnungen.
Aufgaben:
- Genehmigung der Netzentgelte für die Durchleitung von Strom und Gas
- Verhinderung und Beseitigung von Hindernissen beim Zugang zu den Energieversorgungsnetzen für Lieferanten und Verbraucher
- Standardisierung von Lieferantenwechselprozessen
- Verbesserung von Netzanschlussbedingungen für neue Kraftwerke
Somit sorgt sie für die Liberalisierung und Deregulierung des Energiemarkts durch einen diskriminierungsfreien Netzzugang und effiziente Netznutzungsentgelte.
6. Wozu dient die Strombörse?
Eine Strombörse ist ein organisierter Markt für Strom, der ähnlich wie eine Wertpapierbörse funktioniert. Mit der Liberalisierung des Strommarktes ist Strom zur Handelsware geworden. Hier werden zeitlich abgegrenzte Mengen an Strom gehandelt. Der Vorteil des Stromhandels an der Börse ist die Bündelung von Angebot und Nachfrage.


Welcher Stromanbieter ist zuständig, wenn der Anbieter oder der Stromtarif nie gewechselt wurde?

