Mein EnPrimus Zugang

  LOGINNAME:
  PASSWORT:
 
Registrieren Passwort vergessen und neu anforden.
Themen Allgemeines
Info zum Stromanbieterwechsel
Informationen zum Stromanbieterwechsel
Newsletter Anmeldung

Ihr Name:
E-Mail:
HTML E-Mails?
Erneuerbare Energien machen Strommix klimafreundlicher
CO2 Ausstoß der Stromanbieter

21.05.2008 - Jede verbrauchte Kilowattstunde Strom setzte in Deutschland im Jahr 2006 durchschnittlich 596 Gramm Kohlendioxid frei. Das sind 20 Gramm je Kilowattstunde weniger als im Jahr 2005.

Die gesunkenen Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstunde sind in erster Linie auf den steigenden Anteil durch erneuerbare Energien erzeugten Stroms zurückzuführen. Allerdings steigt der Emissionsfaktor nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) für 2007 wieder auf über 600 Gramm pro Kilowattstunde. Grund dafür ist, dass die Unternehmen im Jahr 2007 mehr Stein- und Braunkohle zur Stromerzeugung einsetzten.

Der Kohlendioxid-Emissionsfaktor ist ein Indikator für die Klimaverträglichkeit des in Deutschland erzeugten Stroms und gibt die direkten CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom an. Er wird maßgeblich vom Anteil fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energiequellen an der Stromerzeugung bestimmt: Je geringer der Anteil von Kohle und anderer fossiler Energieträger und je höher der Anteil CO2-neutraler  Energieträger (erneuerbare Energien und Kernenergie) an der Stromerzeugung, desto geringer ist auch der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde Strom. Der sinkende Beitrag der Kernenergie zur Stromerzeugung führte zwar zu einem verstärkten Einsatz von Kohle. Die dadurch gestiegenen spezifischen CO2-Emissionen konnten jedoch durch den überproportional gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energieträger kompensiert werden.

Auch der durchschnittliche Wirkungsgrad der konventionellen Kraftwerke beeinflusst den spezifischen Emissionsfaktor. Ein konventionelles Kraftwerk mit höherem Wirkungsgrad benötigen die Stromanbieter für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom eine kleinere Menge kohlenstoffhaltiger Brennstoffe. Der Emissionsfaktor berücksichtigt auch die Leitungs- und Übertragungsverluste von etwa elf Prozent – das heißt für jede Kilowattstunde Strom, die in der Steckdose ankommt, müssen die Kraftwerke etwa 1,1 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Der spezifische Emissionsfaktor für den deutschen Strommix sank in den Jahren 1990 bis 2006 von 727 Gramm auf 596 Gramm pro Kilowattstunde. Das bedeutet eine Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 18 Prozent pro Kilowattstunde Strom.

In den 1990er Jahren senkten die Stromanbieter vor allem durch Effizienzsteigerungen des Kraftwerkparks & durch den Bau neuer, effizienter und die Ertüchtigung oder Stilllegung ineffizienter Kraftwerke den Emissionsfaktor. Ab 2003 ist in erster Linie der steigende Anteil erneuerbarer Energien für eine weitere Senkung verantwortlich.

Diesen positiven Effekt überlagert jedoch die Inbetriebnahme neuer fossiler Kraftwerkskapazitäten in den Jahren 1999 bis 2001. Das zeigt einmal mehr den großen Einfluss der Kohleverstromung auf den Emissionsfaktor. Selbst moderne Braunkohlekraftwerke emittieren bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom fast dreimal soviel Kohlendioxid wie ein modernes Gaskraftwerk.

Trotz kontinuierlich sinkender spezifischer Emissionen gingen die absoluten Kohlendioxid-Emissionen aus der Stromerzeugung seit 1990 nur wenig zurück. Dies liegt vor allem am stetig zunehmenden Stromverbrauch.

Um die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung weiter zu senken, ist es daher wichtig, den Stromverbrauch durch eine effizientere Stromnutzung (zum Beispiel Minimierung der Leerlaufverluste, Festlegung von Effizienzstandards für elektrische Geräte) zu mindern. Gleichzeitig muss der Anteil der erneuerbaren Energien steigen und sich die Effizienz der Stromerzeugung weiter erhöhen – zum Beispiel durch den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHier finden Sie Tipps zum Stromsparen

Zusammensetzung des deutschen Strom´s

Braun- und Steinkohle 

Knapp die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Stroms wird in Kohlekraftwerken erzeugt. Im Vergleich zu allen anderen Energieträgern verursacht der fossile Energieträger Kohle die mit Abstand höchsten CO2-Emissionen.

Kernenergie

26 % des Stroms kommt aus Atomkraftwerken. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen und gesetzlich verankert: Im Jahr 2025 soll das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen. 

Regenerative Energien

Der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind, Biomasse und Fotovoltaik wird gesetzlich gefördert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet jeden Stromanbieter zur Abnahme von EEG-Strom in Höhe von derzeit rund 12 % seines Gesamtabsatzes. 


Erdgas 

Erdgas gilt als der sauberste fossile Energieträger, weil er im Vergleich zu Kohle und Erdöl den geringsten Kohlenstoffgehalt aufweist und damit die relativ geringsten CO2-Emissionen verursacht. 

Heizöl

Heizöl spielt bei der Stromerzeugung in Deutschland kaum eine Rolle.

 

* Zusätzlich zu den vollständig regenerativ beschafften Strommengen kann es stundenweise notwendig sein, geringe Mengen Stroms undefinierter Herkunft zu beziehen. Damit werden kurzzeitige Abweichungen zwischen der Bedarfsprognose und dem tatsächlichen Verbrauch der Kunden ausgeglichen. LichtBlick wird diesen Bezug durch eine Einspeisung von zusätzlicher regenerativer Energie zu anderen Stunden ausgleichen. 

 

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterZurück zur Startseite für Strompreisvergleich und Stromwechsel.