Mein EnPrimus Zugang

  LOGINNAME:
  PASSWORT:
 
Registrieren Passwort vergessen und neu anforden.
Info zum Stromanbieterwechsel
Informationen zum Stromanbieterwechsel
Newsletter Anmeldung

Ihr Name:
E-Mail:
HTML E-Mails?
EnBW sucht Standort für Wellenkraftwerk

Meeresenergie-Kraftwerk von EnBW
Meeresenergie-Kraftwerk von EnBW

Karlsruhe – Nach den Plänen des Stromanbieter EnBW soll das erste deutsche Wellen-Kraftwerk bereits bis 2010 in Betrieb gehen. Zwar befindet sich die Technologie zur Nutzung der Meeresenergie noch im Anfangsstadium, so EnBW -Sprecherin Friederike Eggstein. Doch die Standortsuche für den Bau des ersten deutschen Meeresenergie-Kraftwerks laufe bereits.

 

 

 

 

Nach Aussagen der Sprecherin sind die Häufigkeit starker Wellen, die Wassertiefe und die Möglichkeiten zur Anbindung an das Stromnetz die entscheidenden Kriterien bei der Suche nach geeigneten Orten. Das Land Niedersachsen sieht großes Potential und unterstützt die Pläne. Deshalb kooperiert das Ministerium mit EnBW und ihrem Partner, der Voith Siemens Hydro Power Generation. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) bezeichnete das Bundesland als "ideal" für das Projekt.

Auf der Insel Islay an der schottischen Westküste betreibt Voith Siemens mit einer Tochtergesellschaft bereits seit dem Jahr 2000 das weltweit bislang einzige Wellenkraftwerk, das Elektrizität in ein kommerzielles Stromnetz einspeist. Eine Weiterentwicklung plant das Unternehmen auf der schottischen Hebrideninsel Lewis, wo die auf Islay eingesetzte Technik in eine Küstenschutzmauer integriert werden soll. Die in Schottland erworbenen Kenntnisse will man auch an Niedersachsens Küste nutzen. Die Investoren sehen hier die Möglichkeit, das Meeresenergie-Kraftwerk mit Küstenschutzmaßnahmen oder Hafenentwicklungsprojekten zu verbinden.

In einem weiteren Projekt wollen die EnBW und das Land Niedersachsen ein Druckluftspeicher-Kraftwerk zur Speicherung regenerativer Energien auf Basis neuester Technologien errichten. Die entsprechende Vereinbarung wurde jetzt in Hannover unterzeichnet. Bei der Entscheidung für die beiden innovativen Projekte war der konsequente Ausbau der regenerativen Energien zielführend.

„Beide Pilotprojekte sind zukunftsweisend und vereinen innovatorische Leistung in der Energietechnik mit unserem Bestreben, die erneuerbaren Energien konsequent weiter auszubauen. Die EnBW beweist damit erneut ihre Rolle als Innovator. Wir freuen uns, mit dem Land Niedersachsen und Voith Siemens starke Partner gefunden zu haben, die diese Zukunftsprojekte mit uns realisieren und erhoffen uns von beiden Projekten einen wichtigen Impuls für die energieeffiziente und klimaschonende Energieerzeugung“, so der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Prof. Dr. Utz Claassen.

Die EnBW sieht in dem Bau von Druckluftspeicher-Kraftwerken in Küstennähe eine Möglichkeit zur Speicherung und zum Ausgleich fluktuierender Erzeugung, ausgelöst u. a. durch zukünftige Off-Shore-Windparks. Durch die räumliche Nähe der Druckluftspeicher-Kraftwerke zu diesen Windparks würde ein Ausbau der Windkraft die Stromtransportnetze zu den Verbrauchsschwerpunkten und zu den alpinen Pumpspeicherwerken nicht belasten. Da in der heute verfügbaren Technik noch erhebliches Entwicklungspotenzial steckt, zielt das Projekt in Kooperation mit Herstellern und Forschungseinrichtungen ganz wesentlich auf die Entwicklung und den Bau einer neuen Generation von hocheffizienten Druckluftspeicher-Kraftwerken.

Quelle: IWR.de