Wäschetrockner
verbrauchen besonders viel Strom.
In jedem Fall billiger und umweltfreundlicher ist das Trocknen der Wäsche im Freien oder auf dem Trockenboden.
Auch im Winter kann die Wäsche mit wenig Energie getrocknet werden, wenn man sie auf dem Trockenboden, im Keller oder einem anderen geeigneten Raum auf den Wäscheständer hängt und einen 25-Watt-Ventilator (Anschaffungskosten etwa 10 Euro) so aufstellt, dass die Luft zwischen den Wäschestücken hindurchstreicht und diese bewegt. Dabei gibt die Wäsche, wie beim Trocknen im Freien, Wasser an die vorbeiströmende Luft ab.
Gut geschleuderte Wäsche ist mit diesem Trick, je nach Stoffdicke, innerhalb eines Tages oder schon nach wenigen Stunden trocken. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die ständige Bewegung wird die Wäsche weich und glatt wie in einem Wäschetrockner.
Trocknen mit dem Trockner:
Ein wichtiger Tipp: Gut geschleudert ist halb getrocknet.
Je besser die Wäsche geschleudert wurde, umso weniger muss der Trockner nacharbeiten.
Denn das Trocknen verbraucht normalerweise mindestens drei- bis viermal soviel Strom wie das Waschen der gleichen Wäschemenge.
Es lohnt sich also die Wäsche, die maschinell getrocknet werden soll, mit möglichst hoher Drehzahl zu schleudern. Zu empfehlen sind mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute. Dann muss der Trockner nämlich nur etwa 75 Minuten lang ran, um fünf Kilo schranktrockener Wäsche zu liefern. Bei 1.600 U/min ist er sogar schon nach etwa 65 Minuten fertig. Zum Vergleich: Bei 1.000 U/min dauert sein Einsatz ungefähr 85 Minuten. Es gibt auch schon Waschmaschinen, die mit 1.800 Umdrehungen pro Minute schleudern. In den Produktunterlagen der Hersteller finden Sie Angaben zu den genauen Umdrehungszahlen. Wie für die Waschmaschine gilt auch für den Wäschetrockner: volle Beladung, volle Effizienz.
Übertrocknen schadet den Textilien – und kostet Energie. Wenn Sie bei den Wäschestücken, die gemeinsam in der Trockentrommel liegen auf gleiche Beschaffenheit und Dicke achten, erhalten Sie auch eine einheitliche Trockenzeit. Für alles, was hinterher gebügelt wird, reicht sogar die Trockenstufe „bügeltrocken“. Trockner mit Feuchtigkeitssensor sparen Energie, indem sie nach Erreichen der Trockenstufe automatisch abschalten. Fragen Sie Ihren Händler nach diesen Geräten.
Achten Sie darauf, das Flusensieb regelmäßig zu reinigen, sonst verlängert sich die Trocknungszeit. Flusenknäule, die sich in den Luftschächten bzw. Filtern angesammelt haben, führen zu schlechten Trocknungsergebnissen. Am besten reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang. Achten Sie auch auf die Angaben des Herstellers in den Produktunterlagen.




